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Dienstag, 25. September 2018
Play ganymed, 2012 Drucken E-Mail
Die 4C besuchte am 20.03.2012 eine Vorstellung von play ganymed im Kunsthistorischen Museum. Joachim Bissmeier spielte einen Text von Walter Kappacher über ein Bild von Lukas Furtenagel.

Das Bild handelt von der Vergänglichkeit und zeigt... ein gealtertes Ehepaar und zwar den Maler Jakob Burgkmaier und seine Frau Anna. Unter Anleitung des Schauspielers Peter Wolf hatten die SchülerInnen dann die Gelegenheit, ihre eigenen Texte zu verfassen und sie auch zu performen. Text von Sophie Willinger, 4C

Leben oder Tod.
Sinn oder Unsinn.
Der Sinn des Lebens besteht darin, zu erkennen, wie sinnlos es ist.
Einmal gedacht, verankert sich der Gedanke in den tiefsten Windungen des Gehirns. Schmerz und Angst regieren mein Bewusstsein.
Wird wird es sein?
Irgendwann wird der Tag kommen, oder wird die Tat durch mein Eigen zu Ende geführt? Panik, Schmerz und Angst; meine ewigen Begleiter.
Die Fassade beginnt zu bröckeln und mein Innerstes offenbart sich schleichend. Bin ich bereit zu zeigen, welch unglaublicher Sturm in mir
wütet?
Bin ich vielleicht sogar bereit, den Schritt in's Ungewisse zu wagen?
Sterben ist friedlich, leicht; leben ist schwerer.
Mein verwüstetes Inneres sehnt sich dennoch nach der Härte des Lebens,
nach dem Schmerz, welcher beweist,
dass ich noch imstande bin zu fühlen, zu leben, zu existieren.
Von Tag zu Tag verblasst sie.
Die Fassade, welche mich vor mir selbst geschützt hat.
Der Tag an dem sie gänzlich schwindet liegt in nicht allzu weiter Ferne.
Werde ich bereit sein alles zu offenbaren,
oder werde ich den Gedanken zu Ende führen?

 
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