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Mittwoch, 12. Dezember 2018
Grau raus, Bunt rein Drucken E-Mail
20130614_1726426245_grau_raus  Grau raus, Bunt rein: eine Klasse malt aus!
Einen Raum neu streichen, das hat beinahe jeder schon einmal gemacht. Als unsere Lehrerin, Frau Prof. Bernhauser, mit der Idee kam, einen unserer Ausweichräume neu zu gestalten, dachten wir (Elena, Fatima, Zhehai, Simona, Emili, Bianka, Cansu, Sheila, Johnny, Vincent und Nina) uns anfangs: Einen Raum ausmalen, wo kann da schon die Schwierigkeit liegen? >> Fotogalerie
Man kauft Farbe, Pinsel und Rollen und beginnt einfach. Weit gefehlt.

Wir begannen mit der Suche von Mustern, Farben und anderen Elementen, die wir verwenden konnten, denn unser Ziel war es, einen Raum nach originalgetreuen Fotos aus Pompeii als römischen Klassenraumzu gestalten und damit an dem Wettbewerb „Grau raus, Bunt rein" teilzunehmen, den das Landesgremium Wien des Großhandels mit Arzneimitteln, Parfümeriewaren sowie des Handels mit Farben und Lacken veranstaltete. Also sammelten wir möglichst viele Ideen und machten erste Skizzen. Bald darauf war es soweit: Wir durften endlich mit der eigentlichen Arbeit beginnen.

Gemeinsam machten wir uns auf den Weg, um alles Nötige zu besorgen. Zunächst musste natürlich der Boden abgedeckt werden, denn ganz anders, als wir dachten, mussten wir zuerst all die Farbe, die über die Jahre aufgetragen worden war, abwaschen. Das hört sich vielleicht einfach an, aber dieses Abwaschen hatte es in sich. Nach zwei Tagen Rutschpartie in unserem zukünftigen Lateinraum durften wir mit der ersehnten Ausmalerei durchstarten.

Angefangen mit den groben Grundfarben wie Pompejanischrot, Goldgelb und Mintgrün bis hin zu den kleinen Verzierungen, die mittels selbstgemachter Schablonen aufgetragen werden konnten, wurde alles von uns per Hand zusammengemischt, aufgetragen und hergestellt. Das Endergebnis ließ sich nach mehreren Wochen harter körperlicher Arbeit sehen.

Bald darauf erhielten wir die Nachricht, dass unser Raum unter den Gewinnern des Wettbewerbs sei und dass wir herzlichst zur Preisverleihung eingeladen seien. Wir waren aufgeregt und zugleich stolz, so weit gekommen zu sein. Als wir dann tatsächlich bei der Preisverleihung saßen, ein Preis nach dem anderen vergeben wurde und unser Projekt noch immer nicht aufgerufen wurde, wurden wir nervös. Hatte man sich geirrt? Hatte man uns fälschlicherweise eingeladen? Als auch der dritte Platz vergeben wurde, schwanden unsere Hoffnungen, aber dann wurde es uns bewusst: Zwei Klassen waren noch nicht aufgerufen worden, eine davon wir. Konnte es sein - und dann war es tatsächlich so: Die andere Klasse gewann den zweiten Platz, und dann kamen wir - und hatten den ersten Preis gewonnen! Wir glaubten es kaum; all diese harte Arbeit hatte sich gelohnt. Außer uns vor Freude, wurden wir aufs Podium geholt und geehrt.

Wir sind stolz und freuen uns, dass wir mit Unterstützung und Hilfe unserer Lehrerin so weit gekommen sind und dass man uns die Chance gegeben hat, zu zeigen, was Schülerinnen und Schüler des Sperlgymnasiums können.

Nina-Astrid Fritz, 6a

 
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