
Bericht über die Brüssel-Reise der 7B des Sperlgymnasiums
Am Sonntagabend, den 19.04.2026 ist unsere Reise am Wiener Hauptbahnhof losgegangen, um kurz nach 19:00 Uhr sind wir mit dem Nachtzug losgefahren. Die Fahrt war sehr abwechslungsreich und lief bis auf eine kurze Passkontrolle in Deutschland ohne Zwischenfälle ab.
Als die Klasse am Montag gegen 10:00 Uhr in Brüssel angekommen ist, war das Hotel, das nur fünf Minuten vom Bahnhof entfernt ist, leider noch nicht beziehbar. Davon haben wir uns aber nicht die Laune verderben lassen, sondern sind gleich eifrig in die Innenstadt spaziert, um die typisch belgischen Pommes zu verkosten. Nach einem Spaziergang, bei dem wir uns auch Comic-Wände angesehen haben, haben die ersten von uns auch schon Waffeln verkostet, die dort überall angepriesen werden.
Nachdem wir den Vormittag in der Stadt verbracht haben, haben wir uns auf den Weg zum EU-Parlament gemacht, um einen Vortrag über die Funktionen der EU anzuhören. Dort empfing uns auch der Politiker Lukas Mandl von der ÖVP, der schon im Jänner bei einer Podiumsdiskussion unserer Schule anwesend war. Nach Ende des Vortrags durften wir auch den Diskussionssaal besichtigen. Daraufhin waren wir noch für zirka eine Stunde im Parlamentarium, wo wir einiges über die Bedeutung der EU erfahren haben. Am Abend hatten wir Freizeit, die wir in der schönen Innenstadt verbracht haben. Hier hatten wir auch die Möglichkeit mit Einheimischen in Kontakt zu treten.
Der Dienstag startete mit einem Besuch im Haus der europäischen Geschichte. Dort erhielten wir eine Führung von einem deutschsprachigen Museumsexperten. Es war sehr lehrreich und wir konnten viel über die Geschichte der EU lernen. Am Nachmittag wurden wir in der ständigen Vertretung Österreichs erwartet. Dort lernten wir viel über den Aufbau und die Gesetzgebung der Europäischen Union. Wir hatten auch die Möglichkeit mit einer Praktikantin des Bundeskanzleramts zu sprechen und Fragen an sie zu stellen. Daraufhin sind wir ins Atomium gefahren, wo wir die Stadt von oben bewundern konnten. Überrascht hat uns im Atomium die Musik und das Lichterspiel dazu – das hat uns besonders gefallen. Am Abend sind wir als ganze Klasse zum Wolf-Market gegangen, wo wir Gerichte aus verschiedensten Ländern der Welt probieren konnten. Das nette Miteinander hat unserer Klasse gutgetan und auch unsere Lehrkräfte haben es genossen.
Am Mittwoch waren wir in der Früh im Museum der Nationalbank, wo wir sehr viel über den Euro, die Währungseinheit der EU, erfahren haben. Wir lernten, dass der Euro über 100 Sicherheitsmerkmale hat und alle 10-15 Jahre das Design verändert wird, was bedeutet, dass er eine der sichersten Währungen der Welt ist. Danach hatten wir mehrere Stunden Freizeit, um die Stadt noch einmal auf eigene Faust zu erkunden. Nachmittags hatten wir als Abschluss noch einen Pralinenworkshop, nach dem jeder eine eigene Schachtel Pralinen mit nach Hause nehmen konnte. Bei Musik und guter Laune haben wir uns gegenseitig unterstützt. Das war wirklich ein krönender Abschluss für diese einmalige Reise, die uns allen in Erinnerung bleiben wird. Nach dem Workshop sind wir leider schon wieder zurückgefahren.
Es hat uns so gut gefallen, dass wir sogar gerne noch ein bis zwei Tage länger geblieben wären. Das war wirklich das Einzige, was wir an der Reise auszusetzen haben. Die Förderung, die wir für die Reise vom österreichischen Bundeskanzleramt bekommen haben, hat es einigen von uns leichter gemacht mitzufahren, denn Brüssel ist teuer, aber immer eine Reise wert ?.



















